• Document: Therapie-Tools Schematherapie
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Therapie-Tools Therapie-Tools Schematherapie Mit Online-Materialien Bearbeitet von Eva Faßbinder, Ulrich Schweiger, Gitta Jacob 1. Auflage 2011. Taschenbuch. 264 S. Paperback ISBN 978 3 621 27819 5 Format (B x L): 21 x 29,7 cm Gewicht: 741 g Weitere Fachgebiete > Psychologie > Psychotherapie / Klinische Psychologie > Verhaltenstherapie Zu Inhaltsverzeichnis schnell und portofrei erhältlich bei Die Online-Fachbuchhandlung beck-shop.de ist spezialisiert auf Fachbücher, insbesondere Recht, Steuern und Wirtschaft. Im Sortiment finden Sie alle Medien (Bücher, Zeitschriften, CDs, eBooks, etc.) aller Verlage. Ergänzt wird das Programm durch Services wie Neuerscheinungsdienst oder Zusammenstellungen von Büchern zu Sonderpreisen. Der Shop führt mehr als 8 Millionen Produkte. Inhaltsverzeichnis aus: Faßbinder, Schematherapie, ISBN 978-3-621-27819-5 © 2011 Beltz Verlag, Weinheim Basel http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-621-27819-5 Inhaltsverzeichnis aus: Faßbinder, Schematherapie, ISBN 978-3-621-27819-5 © 2011 Beltz Verlag, Weinheim Basel KaPiTEl 1 Einführung in die Schematherapie Die Schematherapie nach Jeffrey Young (Young & Klosko, 2008) bzw. Arnoud Arntz (Arntz & van Genderen, 2010) ist eine Weiterentwicklung der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Sie wurde gezielt für Nonresponder auf KVT entwickelt und integriert auch Techniken humanistischer Therapien wie der Gestalttherapie. Schematherapie wurde ursprünglich als störungsübergreifender Ansatz entwickelt. Darüber hinaus wurden mittlerweile für viele Persön- lichkeitsstörungen (PS) störungsspezifische Modelle erarbeitet. Im Vergleich zur KVT sind folgende vier Merkmale bedeutsam: (1) Der Veränderung des emotionalen Erlebens kommt ein zentraler Stellenwert zu, dazu werden emotionsfokus- sierende Interventionen wie Imaginationsübungen und Stuhldialoge eingesetzt. (2) Die Therapiebeziehung wird konzeptualisiert als begrenzte elterliche Fürsorge (limited reparenting) in dem Sinne, dass der Therapeut einen aktiven, fürsorglichen und teilweise elternartigen Beziehungsstil gegenüber dem Patienten einnimmt. (3) Den Erfahrungen aus Kindheit und Jugend wird ein zentraler Stellenwert für die Entstehung von chronischen psychischen Problemen eingeräumt. (4) Handlungsleitend ist das Konzept der Bedürfnisorientierung; als Schemata werden solche Muster definiert, die aus früher Bedürfnisfrustration herrühren und heute eine angemessene Erfüllung der eigenen Bedürfnisse verhindern. 1.1 Maladaptive Schemata Ein Schema ist eine mentale Struktur, die der automatischen Informationsverarbeitung dient und die sowohl Kogniti- onen, Emotionen, Erinnerungen, Wahrnehmungen als auch Verhaltensweisen und interpersonelle Muster beinhaltet. Es wird davon ausgegangen, dass Schemata während der Kindheit angelegt wurden und durch Coping-Mechanismen und das interpersonelle Verhalten des Patienten während seines Lebens aufrechterhalten werden. Wenn ein beste- hendes Schema aktualisiert wird, treten typischerweise intensive Gefühle auf, beispielsweise Angst, Traurigkeit oder Verlassenheit. Young et al. (2008) definierten auf der Grundlage klinischer Beobachtung 18 maladaptive Schemata, die untergliedert sind in insgesamt fünf sogenannte Schemadomänen. Jede Schemadomäne wird mit der Nichterfül- lung bestimmter Grundbedürfnisse in der Kindheit in Verbindung gebracht. Grundsätzlich bestehen vermutlich bei den meisten oder allen Menschen in irgendeiner Form maladaptive Schemata. Zur psychischen Störung wird dies dann, wenn die Schemata so stark ausgeprägt sind, dass sie mit gestörtem emotionalen Erleben und entsprechenden Symptomen oder Funktionsproblemen einhergehen. Genauere Erläuterungen zu den einzelnen Domänen und Schemata finden Sie im Informationsblatt 2 (»Die Schemata im Überblick«), in dem die 18 Schemata für Patienten kurz vorgestellt werden. Für detaillierte Information über die Entstehung und Bedeutung der Schemata sowie die Konsequenzen für den therapeutischen Umgang verweisen wir auf Young et al. (2008) sowie auf Jacob und Arntz (2011). 1.2 Schema-Coping Ein gegebenes Schema geht nicht unbedingt mit einem ganz bestimmten Problemverhalten einher. Wie sich ein Schema in Beziehungen z

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