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Kinderschutzkonzept Ev. – Luth. Kindertagesstätte im Immanuel-Haus Vielohweg 136 22455 Hamburg Tel.: 040/552 16 60 e- Mail: immauel-haus@kitawerk-hhsh.de 1 Gliederung Seite 1. Einleitung 3 2. Bewertung der Alltagskultur in unserer Einrichtung 3 3. Grenzüberschreitung 5 3.1 Gewalt von Kindern untereinander 7 3.2 Vorstellungen zur Sexualerziehung in unserer Kita 7 3.3 Bei Verdacht auf sexualisierter Gewalt 8 3.4 So stärken wir unsere Kinder 8 4 Zusammenarbeit mit den Eltern 9 5 Beteiligung und Umgang mit Beschwerden 10 6 Einstellung und Gewinnung neuer Mitarbeiter/innen 10 7 Aufklärung und Aufarbeitung von Verdachtsmomenten 11 8 Quellen und Entstehungsdatum 12 2 Ev.-Luth. Kindertagesstätte im Immanuel-Haus Schutzkonzept gem. §§ 45 und 79a SGB VIII 1. Einleitung Bei unserer Einrichtung handelt es sich um eine evangelische Kindertagesstätte, in Trägerschaft des Kita-Werkes Niendorf/Norderstedt. Es werden bei uns bis zu 95 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren, in jeweils drei Elementargruppen und zwei Krippengruppen betreut. Unser Alltag ist auf eine in die Gemeinde integrierte, familienorientierte Arbeit ausgerichtet. In unserem Haus arbeiten sieben Erzieherinnen, drei Sozialpädagogische Assistenten/innen, ein/e FSJ-ler/in und zwei Kindergartenleitungen. Dieses Schutzkonzept gilt ausschließlich für die oben genannte Einrichtung, und bezieht sich auf das „Handlungskonzept zur Sicherung des Wohls der Kinder und Jugendlichen der Kindertageseinrichtungen im Evangelisch- Lutherischen Kirchenkreis Hamburg- West/Südholstein“ (K2 Kinder und Eltern, vom 21.10.2013), und ist somit als eine Ergänzung zu diesen Richtlinien zu sehen. 2. Bewertung der Alltagskultur in unserer Einrichtung Der Schutz des Kindeswohls ist ein fester Bestandteil des Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrages unseres Hauses. Es bedarf ein fachlich differenziertes Vorgehen bei problematischen und krisenhaften Entwicklungen und Beobachtungen, bis hin zur Kindeswohlgefährdung. Unsere Mitarbeiter/innen sind sich im Klaren darüber, dass sie sich den Kindern gegenüber in einer „Machtposition“ befinden. Sie sind die Autoritätspersonen, welche die Kinder in ihrem Verhalten bestärken und auch beschränken. 3 Es gibt feste Regeln und Strukturen im Tagesablauf, auf die unsere Mitarbeiter/innen achten und die Kinder verweisen, damit eine qualitativ hochwertige, einander wertschätzende und harmonische Arbeit gewährleistet werden kann. Diese Regeln und Strukturen beinhalten natürlich auch die Notwendigkeit, den Kindern Grenzen zu setzen. An dieser Stelle ist es dann ganz besonders wichtig, dass die Mitarbeiter/in sich sehr stark selbst reflektiert, bzw. von den Kollegen/innen und der Leitung Rückmeldung bekommen, damit es nicht zu einem Machtmissbrauch, bzw. zu einer Grenzüberschreitung kommt. Um uns für diese Problematik zu sensibilisieren, haben wir folgende Instrumente und Möglichkeiten uns auszutauschen und einzelne Fälle zu thematisieren: - Wöchentlich stattfindende Kinderkonferenzen bei uns im Haus - Täglich stattfindende Morgenkreise in den Gruppen - Spontane und verabredete Gespräche mit Eltern (z.B. auch die Elternbeiratssitzungen) - 14 tägige Dienstbesprechungen - Übergabebögen, in dem Besonderheiten vom Frühdienst für die Gruppenerzieherin notiert werden - Spontane und vereinbarte Gespräche mit der Leitung (u.a. Kritik- und Mitarbeiterjahresgespräche) - Kollegiale Beratung untereinander im Team (es steht ein eigener Mitarbeiterraum zur Verfügung, um diese Gespräche in einem geschützten und ruhigen Rahmen stattfinden zu lassen) Eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern/Personensorgeberechtigten, sowie eine entwicklungsgerechte Beteiligung der Kinder gehört zum Selbstverständnis unserer Einrichtung. Diese gilt besonders in Krisen- und Konfliktsituationen. Daher wird die Mitwirkung und Beteiligung der Eltern und der Kinder bei der Einschätzung eines Gefährdungsrisikos so zeitig wie möglich angestrebt. Die Entscheidung über den Zeitpunkt der Eltern- und/oder Kinderbeteiligung wird gegenüber den Beteiligten dargelegt und in der Falldokumentation begründet. Alle Eltern/Personensorgeberechtigte werden als Partner bei uns im Immanuel- Haus wahrgenommen. Zu Beginn eines Kindes in die Kindergartenzeit, findet vor den Sommerferien für alle neuen Kinder und deren Eltern ein Kennlern- und Informationsnachmittag statt. 4 Die Eingewöhnungszeit nach dem „Berliner Eingewöh

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