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Dieses Buch ist das letzte. Elsam Sporer Version 0.9 vom 16. Mai 2016 Gewidmet meinen Kindern. R EM TENE , VERBA SEQUENTUR . Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort 6 A. GFCF 1. D E PROFUNDIS 9 2. I N VINO VERITAS 11 3. Autismus 14 4. Angst 18 5. Wer bin ich? 21 6. Gedankenlesen 24 7. Aspies 27 8. Heilpraktiker 29 9. Fiat lux 40 10. GFCF 41 2 Inhaltsverzeichnis 11. Wo sind die Frauen? 48 12. Ackerbau und Viehzucht 50 13. Symbiose 52 14. Le Roi est mort, vive le roi 58 15. The empire strikes back 62 16. Jacta alea est 66 17. Du sollst keine Kinder essen 70 18. Fungamismus 72 B. Rückblick 1. Si vis pacem para bellum 77 2. Spur der Steine 91 3. Si linguis hominum loquar et angelorum 96 C. GFCCF 1. keim in systemfehler 100 2. Er Gott 102 3. Ackerbau und Viehzucht - die zweite 112 3 Inhaltsverzeichnis 4. 50 verlorene Jahre 119 5. Flohsamen 120 6. Gallenstau 123 7. Botenstoffe 128 8. Sprich, damit ich dich sehe 130 9. Schau mir in die Augen 134 10. Fazit 137 11. Ausprobieren 138 12. Tipps und Tricks 144 13. 2014 145 14. Endbemerkungen 149 15. Witze 151 D. Parerga und Paralipomena E. Anhang Literatur 187 Quellenverzeichnis 190 4 Inhaltsverzeichnis Personenverzeichnis 193 5 1. Vorwort Das ist die Geschichte meines Kampfes gegen meine psychische Krankheit. Ich werde hier auch einige unkonventionelle und sogar gefährliche Therapien erläutern, für die ich keine Verantwortung übernehmen kann. Das dient nur zur Information. Ich habe lange versucht, fachkundige Menschen zu finden, die das mal überfliegen und auf eventuelle Gefahren überprüfen, falls jemand meine Selbstversuche nachahmen will. Ich habe niemanden gefunden. Das mit den umfangreichen Fußnoten habe ich übrigens vom Schopi. Geschrieben mit LATEX, Danke Donald, und Danke auch an die Infected Mushroom, die Teletubbies und den Kahlen mit dem spitzen Kopfe. Dieses Werk steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY 3.0 DE.1 1 www.creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode 6 1. Vorwort 7 Teil A. GFCF 8 1. D E PROFUNDIS Ich beginne mit einem Tiefpunkt meines bisherigen Lebens, der war im Jahr 1998. Ich war damals in einer derart schlechten psychi- schen Verfassung, dass ich mich nur durch das ständige Trinken von Alkohol aufrecht erhalten konnte (wobei ich komischerweise nie vormittags Alkohol trinken konnte, immer nur abends). Letztendlich entschloss sich meine Nervenärztin, eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen, die ich auch bekam. Meine offizi- elle Diagnose ist „Persönlichkeitsstörung mit sozialen Anpassungsschwierigkeiten“. Jahre später hat mir meine Mutter gesagt, dass damals sowohl meine Eltern als auch meine Nervenärztin mit meinem baldigen Selbstmord rechneten. Konkret an Selbstmord habe ich aber nur einmal gedacht. Da das Leben für mich seit Jahren nur noch Quälerei war, hatte ich schon Jahre zuvor die Alternativen abgewogen und mich entschlossen, mich nicht schnell umzubringen, sondern langsam zu Tode zu saufen, um dem Leben noch eine Chance zu geben. Es fing mit der Rente langsam an, mir besser zu gehen. Der Alkohol blieb allerdings, der war das einzige, was ich hatte. Wenn ich abends in die Gastwirtschaft ging und meinen ersten Wein bestellte, ich habe immer nur Weißwein getrunken, sehr selten Bier, da hatte ich meine glückliche Viertelstunde am Tag. Natürlich wollte ich die Viertelstunde so lange hinauszögern wie es ging, aber meist war es spätestens nach dem vierten Wein aus.1 Eigentlich woll

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