• Document: Ein Schiffsmotor. Ein unvollständiges Referat von Wolfgang Hints
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Ein Schiffsmotor Ein unvollständiges Referat von Wolfgang Hints Ein Schiffsmotor Allgemeines zum Thema Aus Wikipedia: Schiffsdieselmotoren sind in der Schifffahrt die häufigste Antriebsart, vom Hilfsmotor bei Se- gelschiffen bis hin zu riesigen Aggregaten mit mehreren 10.000 PS. Als Kraftstoff dient bei Großmotoren meist preiswertes, ungereinigtes Dieselöl oder Schweröl. Besonders die größeren Schiffsdieselmotoren sind für einen Betrieb mit niedrigen Drehzahlen ausgelegt. Es werden für kleine und mittlere Leistungen Viertaktmotoren und bei großen und größten Leistungen Zwei- taktmotoren eingesetzt. Bei Booten werden häufig modifizierte Industriedieselmotoren (zum Beispiel Craftsman Ma- rine), PKW-Motoren (zum Beispiel Volkswagen Marine) oder modiffizierte LKW-Motoren (z. B. Volvo Penta - sehr verbreitet) eingesetzt. Gegenüber Benzinmotoren bieten Dieselmotoren in der Schifffahrt einige Vorteile: - kostengünstiger Kraftstoff - der Kraftstoff an Bord ist weniger gefährlich - keine gegenüber Feuchtigkeit empfindliche Zündanlage Benzin ist sehr leicht flüchtig (d.h. verdampft schnell). Benzindämpfe sind schwerer als Luft, sinken nach unten und sammeln sich an der jeweils tiefsten Stelle an. Durch einen Funken kann ein Benzindampf-Luft-Gemisch entzündet werden und explodieren. Deshalb sind bei Booten mit Benzinmotor(en) explosionsgeschützte Lüfter notwendig, die den Motorraum ent- lüften. Vor einem Motorstart muss daher der Motorraum mehrere Minuten entlüftet werden. Dieseltreibstoff hat einen wesentlich geringeren Dampfdruck, d.h. bei durchschnittlichen Tem- peraturen der Umgebung ist Dieseldampf weniger dicht und daher nicht so leicht entzündbar. Ein Schiffsmotor Ein ganz grober Überblick: Liebe Segelfreunde Am letzten Samstag habe ich einen Kurs zum Thema Motorentechnik besucht. Das Erste, das der Vortragende sagte war (sinngemäß): wenn Ihr glaubt, einen kaputten Motor auf See reparie- ren zu können - vergesst es! ... Aber es kann hilfreich sein zu verstehen, warum ein Motor nicht mehr geht. So kann man 1.) durch Kontrollen im Vorfeld verhindern, dass man überhaupt in diese Situation kommt und 2.) im Falle des Falles einem Professionsten wichtige Hinweise bei der Fehler- suche geben. Wir haben uns die Funktionsweise eines Schiffmotors an Hand des oben abgebildeten Volvo Penta Motors angesehen. Dieser Viertaktmotor wird mit Diesel Kraftstoff angetrieben, hat ein (nachträglich eingebautes) Zweikreiskühlsysthem und hat einen Zylinder. Wie man sieht gibt es da sehr viele Leitungen, Filter, Ventile etc. - ziehmlich verwirrend für einen Laien wie mich. Auf den folgenden Seiten gehe ich mit Euch um diesen Motor herum und zeige Euch die verschiedenen, sichtbaren Komponenten, die für den Motorbetrieb wichtig sind, die man bei der Bootsübernahme kontrollieren und während der Fahrt im Auge behalten sollte. Zur besseren Übersicht, habe ich das Ganze nach 5 Themen geordnet: 1.) Der Weg des Kühlwassers; 2.) Der Weg des Dieselkraftstoffes; 3.) Der Weg der Luft; 4.) Der Weg der Elektrizität und 5.) Auf was zu achten ist. Viel Spaß beim Lesen Wolfgang Hints Ein Schiffsmotor Der Weg des Wassers Am Rumpf des Bootes wird das Seewasser über einen Schlauch angesogen. Der Schlauch führt zu einem Absperrventil. Dieses Ventil ist vor Inbetriebnahme des Motors zu öffnen und nach Abstellen des Motors wieder zu schließen! Von dort wird das Wasser in einen Seewasserfilter gesogen. Dieser sollte immer mit Wasser gefüllt sein. Hat er, wie in diesem Fall, einen transpa- renten Deckel, kann man 1.) leicht sehen, ob genügend Wasser im Filter ist, 2.) während des laufenden Motors kontrollieren, ob das Seewasser hindurchläuft - ein Indiz dafür, dass der Impeller funktioniert. Sollte der Deckel nicht transparent sein, soll- te man ihn abschrauben und den Wasserstand kontrollieren. Der Deckel muss dann wieder gut geschlossen werden, da im Filter während des Betriebes ein leichter Unterdruck herrscht. Ist er undicht saugt er Luft an, was den Kühlkreislauf beeinträchtigen kann. Vom oben liegenden Seewasserfilter wird bei diesem Motor das Wasser zum unten liegenden Getriebe geführt. Im Getriebeblock sind Kühllei- tungen vorgesehen, die keinen Wartungsbedarf haben. Da dieser Motor ursp

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