• Document: So schreiben Sie Therapieberichte, die Ärzte lesen
  • Size: 1.25 MB
  • Uploaded: 2019-05-17 12:39:37
  • Status: Successfully converted


Some snippets from your converted document:

So schreiben Sie Therapieberichte, die Ärzte lesen… …UND BEIM VERORDNEN UNTERSTÜTZEN! www.buchner.de Medizinische Begründung ist die Grundlage für erfolgreichen Antrag  Problem: Arzt hat keine Zeit/kein Fachwissen eine ausführliche Begründung zu schreiben  Lösung: Arzt kann als Begründung auch auf „Fremdbefunde“ zurückgreifen (§§ 26, 29, 34 & 41 HeilM- RL)  „Fremdbefunde“ sind die Berichte des Therapeuten  Bericht des Therapeuten kann auch als Anlage zur Heilmittel-Verordnung genutzt werden www.buchner.de EV FV FV V.a.d.Regelfalls Therapiebericht 1: Kurzbericht Ausführlicher Therapiebericht: Langbericht Therapiebericht 2: Kurzbericht www.buchner.de Grundstruktur des Berichtes  Ergibt sich aus § 8 Abs. 3 HeilM-RL: • Therapiebedarf • Therapiefähigkeit • Therapieprognose • Therapieziel www.buchner.de Anlage zur Verordnung außerhalb des Regelfalls Best.-Nr. 01476 5 www.buchner.de Therapiebedarf (1)  Die sieben Indikations-Korridore der HeilM-RL: Quelle: Heilmittel-Richtlinie vom 1.7.2011 - § 3 Abs. 2. www.buchner.de Therapiebedarf (2)  ! Leichte und mäßige Schädigungen stellen meist keinen Anlass für VO a.d.R.   Besondere Schwere hervorheben  Mit einem oder mehreren Punkten dieser Indikations- Korridore wird grundsätzlicher Therapiebedarf hinreichend belegt 7 www.buchner.de Therapiefähigkeit  Hinweise zur körperlichen, geistigen und seelischen Verfassung des Patienten im Hinblick darauf, wie man diese Ressourcen des Patienten zur Unterstützung der weiteren Therapie nutzen kann  Unbedingt auf Motivation und Belastbarkeit des Patienten eingehen  Ebenfalls hilfreich: Hinweis auf Unterstützung durch Umwelt und Ressourcen des Patienten 8 www.buchner.de Therapieziel (1)  Jetzt kann man detailliert konkrete funktionelle Einschränkungen im Hinblick auf Indikationen-Korridore benennen   Daten zur Einschränkung von Körperstruktur und  -funktion, sowie zur Aktivität und Teilhabe  Je mehr Einschränkungen, desto wahrscheinlicher Therapiebedarf  ! Heilmittel kein Ersatz für „aktivierende Pflege“ 9 www.buchner.de Therapieziel (2)  Die Notwendigkeit zur Konkretisierung der Indikation gem. HeilM-RL: Quelle: Heilmittel-Richtlinie vom 1.7.2011 - § 3 www.buchner.de Therapieziel (3)  Therapieziel orientiert sich immer an der Lebenswirklichkeit des Patienten  geht primär darum, einen bestimmten definierten Zustand wiederherzustellen oder eine Verschlimmerung zu verhüten   Beispiel: Statt „Förderung und Besserung der Motorik und Sensomotorik“ ist das Ziel „Patient XY kann sich seine Jacke/Strümpfe/etc. wieder selbst anziehen“ 11 www.buchner.de Therapieziel (4): ICF  Bio-psycho-soziales Modell als Indikationsbeschreibung nutzen: www.buchner.de Therapieprognose (1)  = medizinisch begründete Wahrscheinlichkeitsaussage über die Erreichbarkeit der genannten Therapieziele  Aufzeigen, welche positiven Auswirkungen Heilmitteltherapie innerhalb bestimmten Zeitrahmen zu erwarten sind  Wenn es keine konkrete Therapieprognose gibt, wird das vermutlich dazu führen, dass die Krankenkasse den Antrag ablehnt.  ! Prognose ist keine Garantie 13 www.buchner.de Therapieprognose (2): Zeitachse Behandlungsverlauf Verlauf der Behandlung Verlauf unbehandelt www.buchner.de So wird geprüft (1)  Krankenkassen haben die Möglichkeit zur fachlichen Überprüfung des Antrags auf langfristigen Heilmittelbedarf den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) zu beauftragen  Krankenkassen und der MDK entscheiden die meisten Anträge nach Aktenlage  Was nicht aus Unterlagen hervorgeht, wird auch nicht berücksichtigt 15 www.buchner.de www.buchner.de www.buchner.de Exkurs: Begutachtungsanleitung MDK (1) www.buchner.de Exkurs: Begutachtungsanleitung MDK (2) www.buchner.de Exkurs: Warum keine Therapiepa

Recently converted files (publicly available):